Wie ich wurde, wer ich bin …
Früher dachte ich, Erfolg sei etwas, das man im Außen erreicht …
Erst als ich diese Art von Erfolg erlebte, merkte ich, dass ich mich selbst auf dem Weg dorthin verloren hatte.
Über 40 neu anfangen und alles infrage stellen? Für mich war das keine Wahl, sondern eine Pflicht – ab dem Moment, als das Leben die Reißleine zog, die ich selbst nicht mehr finden konnte.
Wer bin ich?
Diese Frage habe ich mir Millionen Mal gestellt, seit ich auf dieser Welt bin. Und ich habe wirklich nichts ausgelassen, um eine Antwort zu finden.
Zunächst suchte ich in buddhistischen Lehren und allem, was man in Bibliotheken über den Sinn des Lebens fand. Je älter ich wurde, desto klarer spürte ich: Ich passe nicht in das System, in das ich hineingeboren wurde. Gleichzeitig wuchs der Druck: „Lern was Anständiges, mach was aus Dir.“
Jahre später ließ ich mich von gesellschaftlichem Druck einfangen: Ich begann, in der Konzertbranche zu arbeiten – und die Jahre rasten vorbei. Von außen sah mein Leben perfekt aus: schöne Wohnung, lieber Partner, beruflich nah an Superstars wie Madonna, Joe Cocker, Pink, Santana oder Ed Sheeran. Mein Triple-A-Pass (Access all areas = Zugang zu allen Bereichen) war für viele der Inbegriff von Erfolg. Wo immer ich erzählte, was ich beruflich machte, hieß es: „Wow, Traumjob – Du hast es geschafft.“ Aber die Wahrheit war: Auch wenn mein Leben im Außen glitzerte, wurde es in mir immer leerer.
Mein persönlicher Supergau
Rückblickend weiß ich, dass ich damals meinen gesamten Selbstwert über meinen beruflichen Status definierte. Die Angst, alles zu verlieren, trieb mich weiter – bis mein Körper kapitulierte. Gereiztheit, Schwindel, Ohrensausen, Hautausschläge.
Bis ich im November 2017 in den Abgrund fiel. Es war, als hätte mir jemand alle Nervenstränge auf einmal zerschnitten. Wie bei einer Marionette, deren Schnüre man durchtrennt und die ohne Halt zu Boden fällt. Ab diesem Moment hatte ich wochenlang nicht mal mehr die Kraft, mir eine Tasse Tee zu kochen. Es war der Tiefpunkt meines Lebens. Und mit dem Zusammenbruch kam die Erkenntnis, dass ich weder weiß, was ich will, noch wer ich eigentlich bin.
Ich wusste nur eins: Was ich nicht mehr wollte.
6.000 km, um mich selbst zu finden
Aber was tut man, wenn das Undenkbare eingetroffen ist? Die gesellschaftliche Vorgabe war in dem Fall klar: Man sucht sich einen Therapeuten oder eine Reha und lässt sich nach 6 Monaten wieder eingliedern. Das war keine Option, weil ich spürte, dass der “Schaden” in dem System, in dem er entstanden war, nicht heilen konnte.
Also folgte ich einem inneren Impuls und reiste nach Indien. Dort lernte ich außer Yoga vor allem Demut. Ich erkannte, dass ich ein Leben aufgebaut hatte, das nicht mir entsprach, sondern einer Rolle, die ich im Leben spielte. Die Frage, die blieb:
Wer bin ich, wenn ich alles im Außen wegnehme?
Indien veränderte alles. Spiritueller Glaube war in Rishikesh so selbstverständlich wie Atmen. Meine Lehrer teilten ihre Weisheit mit mir und mir wurde klar: Ich hatte mein Leben komplett von äußeren Umständen abhängig gemacht.
Die Suche nach mir selbst
Zurück in der westlichen Welt war ich Feuer und Flamme dafür, herauszufinden, wer ich wirklich bin – und suchte weiter im Außen: Human Design (mentaler Projektor 1/3), Palmblattlesung, Astrologie, Trauma-Arbeit, Coaching, Atemtechniken, das Studium der menschlichen Psyche, des Yogasutra, der hinduistischen Götter usw. Vieles davon war wertvoll. Aber irgendwann begriff ich: Keine Methode, kein Lehrer nimmt Dir den inneren Job ab.
Wenn Du Dir nicht selbst gibst, was Dir fehlt, bleibt alles andere spirituelle Ablenkung.
Erkennen allein reicht nicht – man muss hinschauen, absolut ehrlich sein und Schritt für Schritt zurück zu sich finden. Es ist wie ein IKEA-Regal ohne Anleitung: chaotisch, anstrengend, manchmal zum Verzweifeln. Aber es ist der einzig mir bekannte Weg, die eigene Art zu denken, wahrzunehmen, zu fühlen und zu sein, maßgeblich zu verändern. All diese Wege haben mir gezeigt: Am Ende führt jeder Versuch im Außen wieder zurück zu Dir selbst.
Meine Wahrheit heute
Es geht nicht darum, Dich neu zu erfinden oder zu optimieren.
Es geht darum, Dich wieder an das zu erinnern, was schon immer da war.
In meiner Arbeit geht es um die Rückkehr zu Dir selbst und das Mehr, das dann in Dein Leben kommen kann:
- Verstehen, Erkennen, Reflektieren.
- Mit neuen Erkenntnissen Schritt für Schritt einen anderen Umgang mit Dir selbst entwickeln.
- Erfahrungen machen, die Dein Körper abspeichert – damit neue neuronale Netze entstehen und nachhaltige Veränderung möglich wird.
Das ist für mich wahre Transformation: Training des Bewusstseins – und das Erleben dessen, was Dir bisher gefehlt hat.
Lerne mich besser kennen
Wenn Du mehr über mich erfahren möchtest, dann
- schau auf Instagram vorbei,
- lies meinen Roman-Blog Ella
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Wo und wie auch immer wir uns sehen:
Ich freue mich schon jetzt auf Dich.
Kurze Vita
11 JAHRE IN DER GASTRONOMIE
12 JAHRE EVENTMANAGERIN & VERANSTALTUNGSLEITUNG IM KONZERTBUSINESS
SEIT 2017 AUF DEM WEG ZURÜCK ZU MIR
SEIT 2018 YOGALEHRERIN
SEIT 2020 PSYCHOLOGISCHE BERATERIN
2022 COACH FÜR PERSÖNLICHE & BERUFLICHE VERÄNDERUNG
Wichtigste Aus- und Weiterbildungen
- Yogalehrer-Ausbildung - Upaya Yoga - 2018 - Indien, Rishikesh
- Gongseminare - Peter Hess - 2019 - Deutschland
- Human Design - Codes of Business & Sacred Self - Alisha Belluga - 2020 - online
- Psychologischer Berater - Heilpraktikerschule I.R.- Dozentin Savina Tilmann - 2019/2020 - online
- Pranic Healing Basis - Institut Pranic Healing - 2021 - Schweiz
- Human Design & Psychologie Weiterbildungen bei Savina Tilmann - ab 2021 - online
- Embrace your inner Wisdom - Coaching Ausbildung bei Savina Tilmann - 2024 - online